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       Proktologie

 

Die Proktologie ist ein Fachbereich, der sich mit der Störung und der Erkrankung des Enddarms, des Beckenbodens und des Analkanals beschäftigt. Neben der Venenchirurgie bieten wir unseren Patienten in Coburg, Bayreuth und Ebern auch das komplette Spektrum der Proktologie.
Die bekannteste proktologische Erkrankung ist die der Hämorrhoiden.

Heute Standard  bei der operativen Behandlung von Hämorrhoiden ist die Gummibandligatur. Es handelt sich hierbei um ein vielfach erprobtes Verfahren bei der Behandlung von Hämorrhoiden. Neben der Gummibandligatur und den Methoden nach  Parks, Fansler-Arnold oder Milligan-Morgan sind wir besonders stolz Ihnen als unseren Patienten eine weitere Methode in unserer Einrichtung bieten zu können.

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Der Hämorrhoidenlaser ( ElVeS radial LHP)

Als einzige Einrichtung in Oberfranken bieten wir auch in Coburg, Bayreuth und Ebern die fortschritliche Behandlung von Hämorrhoiden und Analfisteln mittels dem Hämorrhoidenlaser der Firma Biolitec AG an.
Mittels einer Laserhämorrhoidoplastie, daher LHP, wird  das Hämorrhoidalleiden von einem erfahrenen Proktologen in einer ca 25 Minuten dauernden Operation in Kurznarkose ambulant oder stationsersetztend benhandellt.
Durch einen kleinen Einstich schiebt er sie in das Zentrum der Hämorrhoide und beginnt nun, diese unter geradlinig abstrahlendem Laserlicht gezielt zu erhitzen. Dies führt zu einer schritweisen Verkleinerung der Hämorrhoide und des darin bestehenden Drucks. Dieser Effekt wird durch das Abtrennen der Hömorrhoide von ihrer Blutzufuhr erreicht.
Da diese Methode auf einen Schnitt  und folglich auf größere Verletzungen des Gewebes verzichtet, ist sie besonders schonend und birgt kaum Risiken bzw. Nebenwirkungen. Weiterhin ist auch der Heilungsprozess gegenüber den anderen Methoden erheblich beschleunigt.  Bereits nach wenigen Tagen kehren Patienten in ihren Berufsalltag zurück.
Dieses Verfahren eignet sich für Hömorrhoiden jeglichen Stadiums.

 

Die Laserbehandlung im Überblick:

- keine Schnitte und Nähte

- kein Einsatz von Fremdkörpern (z. B. Klammern)

- Anoderm (Haut des unteren Analkanals) und Schleimhaut werden geschont

- Schließmuskelgewebe bleibt unbeschädigt

- Aufbau von Bindegewebe wird angeregt, das weitere Absinken der Hämorrhoiden wird so verhindert

- kaum postoperative Schmerzen

- schnellere Genesungsphase als bei operativen (chirurgischen) Methoden

 

Leider werden die Kosten für diese Behandlung nur von den Privaten Krankenkassen und solchen gesetzlichen Krankenkassen übernommen, mit denen wir einen Vertrag betreffend die Integrierte Versorgung geschlossen haben. Gerne prüfen wir für Sie schnell und unkompliziert, ob Ihre Kasse die Behandlungskosten übernimmt. Falls nicht können Sie als Selbstzahler diesen Eingriff in unserer Einrichtung durchführen lassen.